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Informationen zum Werk

«Solomon» von Georg Friedrich Händel

«Solomon» wurde im Mai und Juni 1748 komponiert und am 17. März 1749 zum ersten Mal aufgeführt. Der Textdichter, möglicherweise Thomas Morell, liess sich offensichtlich durch die Sprache der Psalmen und des Hoheliedes inspirieren und machte den weisen und Kunst liebenden König von Israel zum Helden einer lyrischen Idylle. So kam ein Werk zustande, das von den übrigen alttestamentlichen Oratorien mit meist düsterer Grundstimmung und kriegerischen Themen auf auffällige Weise abweicht.

Der 1. Akt schildert mit blumiger Rhetorik das Eheglück Salomos.
Der 2. Akt gilt dem Richter Salomon, dessen weises Urteil den Streit zweier Frauen um ein Kind schlichtet.
Der 3. Akt gibt Bericht von einem Fest, das der Sängerfürst Salomon zu Ehren der Königin von Saba veranstaltet.

Das Ganze ist kein Drama, sondern eher eine dreiteilige Kantate, die der Musik weiten Raum zur Entfaltung bietet. Mit seiner farbigen Musik zählt «Solomon» zu den stärksten unter den Händelschen Oratorien.

Neben Salomon, für eine männliche Alt-Stimme geschrieben, singen der Hohepriester Zadok (Tenor), ein Levit (Bass), die Königin, Ehefrau von Salomon, Pharaos Tochter (Sopran), Nicaule, Königin von Saba, zwei streitende Weiber (Soprane). Der Chor übernimmt die Stimmen der Priester und des Volkes.

 

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